WM der Seesegler in Kopenhagen – ORCi World 2016

„Übung macht den Meister“

Vom 15.-23. Juli wurde vor Kopenhagen die Weltmeisterschaft der Seesegler ausgetragen. Es nahmen 131 Yachten aus 13 Nationen daran teil. Mit 46 Booten stellte Deutschland das größte nationale Teilnehmerfeld. Mit dabei für den DUYC Wolfgang Doczyck auf der X-Wing unter Skipper Ulli Prochaska.

Die X-Wing ist eine X-Yacht 382, die von uns bei der WM mit einer 8 köpfigen Crew gesegelt wurde. Die Crewmitglieder stammen aus Berlin, Hamburg und Oberhausen. Als Vorbereitung zur WM wurde im Frühjahr an einem Regattatraining in Greifswald (Go for Speed East) und der Nordseewoche (auf der SY DickeBank) teilgenommen.

Bei der WM wurden 7 Up and Down- und ein Langstreckenlauf gewertet. In unserer Gruppe C der kleinen Yachten belegten wir unter 59 Teilnehmern den Platz 43.

Für uns war die Teilnehme ein großes Erlebnis. Hier segeln viele der besten Seesegler aus Europa (WM ist da hier m.E. ein bisschen übertrieben) gegeneinander und die Atmosphäre ist schon sehr professionell. Man sieht tolle Boote, coole Outfits und natürlich wie gut man überhaupt segeln kann. Und wir mittendrin.WM der Seesegler in Kopenhagen - ORCi World 2016 1

Besonders beeindruckend für mich war unsere Leistungssteigerung im Verlauf der WM. So segelten wir in den ersten beiden Tagen 26/22/26/25, danach 6/7/10/13. Die Segelbedingungen waren an allen Tagen vergleichbar – leichte Winde 2-3 Bf.

Aber wir hatten unsere gröbsten Defizite analysiert und an den richtigen Abläufen im Team Verbesserungen umgesetzt. Zudem haben wir unsere Taktik an unser Boot im Vergleich zu den Wettbewerbsbooten orientiert.

Wie heißt es so schön, „Übung macht den Meister“. Das konnten wir also richtig fühlen. Unter den 21 deutschen Booten in unserer Gruppe lagen wir auf Platz 12, also im Mittelfeld. Hätten wir die ersten beiden Tage streichen können, so wären wir deutlich mehr drin gewesen.

Und so bleibt uns die Illusion, dass wenn wir an der Waterkant leben würden und so wie andere Crews jedes Wochenende ein paar Stunden trainieren würden, wir ganz weit vorne sein könnten ☺.

Euer Wolfgang Doczych

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