unter Regattasport

In den letzten vier Tagen vom 01.10 bis zum 04.10.20 segelte ich gegen meine Mitstreiterinnen aus ganz Deutschland bei der IDM in Zwenkau. Der etwa 1.000 ha große Zwenkauer-See liegt 12 km südlich von Leipzig. Der erst 2014 gegründete Regattaclub Zwenkau richtete dort die IDM aus.

Bei der Regatta, die von viel Sonne begleitet wurde, war für jeden etwas dabei. Wir hatten Starkwindtage und Tage mit weniger Wind, an denen man die Nerven behalten musste. Der erste Tag fing für mich und meine Trainingsgruppe vom SVNRW mit wenig Wind und schwierigen Bedingungen an. Deswegen war ich mit meinem 7. Platz nach nur einem gesegelten Rennen zufrieden.

Am zweiten Wettfahrttag kam dann mehr Wind. Jedoch begann der Tag zunächst nur mäßig für mich – mit einem 11. Platz. In der zweiten Wettfahrt kämpfte ich mich dann auf den ersten Platz vor. Doch wurde ich im Ziel nur 8., da wir erst einen falschen Kurs gefahren waren. Daraus werde ich jedoch lernen. Es wird mir so schnell nicht wieder passieren! Der Tag ist dennoch erfolgreich zu Ende gegangen, da ich mir in der 3. Wettfahrt den 1. Platz mit viel Hängephysis und guter Taktik erkämpft habe.

Am dritten Wettkampftag bin ich im ersten Rennen fünfte geworden. Dann habe ich das ganze zweite Rennen geführt und sah das Ziel schon vor meinen Augen. Ich habe aber im letzten Moment meine zweite gelbe Flagge bekommen und musste das Rennen deswegen aufgeben. Es war ein Tiefschlag für mich. Ich habe mich jedoch für das dritte Rennen noch einmal motivieren können und so einen 4. Platz ersegelt.

Nach dem dritten Tag waren alle Seglerinnen vom 2. bis zum 7. Platz sehr eng zusammen. Ich war auf dem 5. Platz. Trotzdem bin ich ohne Druck in den vierten Tag gestartet. Bei Wind von ca. 20 Knoten oder auch mehr in Böen sind wir zwei Rennen gefahren, in denen ich einen 1. und einen 2. Platz ersegelte. Damit habe ich es geschafft, hinter Pia Kuhlmann und vor Gesa Papenthin Deutsche Vizemeisterin zu werden.

Es war für mich eine sehr lehr- und ereignisreiche Regatta mit vielen Hochs und Tiefs, die ich so schnell nicht vergessen werde.

Christoph Möhring aus meiner Trainingsgruppe hat bei den Laser Standards den 3. Platz erzielt. Deswegen hatte mein Trainer Paul Kessler gleich zwei Mal Anlass zur Freude.

Jedoch wünsche ich jetzt erst einmal meinem Bruder Tim Conradi viel Glück und Erfolg in Danzig bei der Erwachsenen-EM im Laser Standard.

Eure Pia

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