unter Regattasport

heute möchte ich Euch im Rückblick über die Highlights meiner Saison 2019 berichten.

Bei winterlichen Temperaturen über die Flensburger Förde

Vom 29.09. bis zum 4.10.19 trug der Flensburger Segel-Club die Int. Deutschen Meisterschaften der Klassen Finn, Laser und Laser Radial auf der Flensburger Förde aus.

Nach der Eröffnungsfeier sollten am Montag die ersten Wettfahrten beginnen. Jedoch wurde wegen zu starkem Wind um 15 Uhr der erste Regattatag vorzeitig beendet.

Am Dienstag ging es endlich bei schwachen, stark drehenden Winden los. Nach einem soliden ersten Rennen folgten jedoch die Plätze 14 und 18, sodass ich den ersten Wettkampftag mit einem enttäuschenden elften Platz abschließen musste.

Am darauffolgenden Tag konnten ich bei Starkwind mit den soliden Ergebnissen 3, 5 und 7 mich auf den 5. Gesamtplatz in dem 29 Boote kleinem Feld vorschieben.

Der Donnerstag ähnelte sowohl in Windrichtung als auch in Windstärke sehr dem ersten Regattatag. Jedoch gelang es mir beide Tageswettfahrten zu gewinnen. Danach schlief der Wind ein, sodass wir nach einer Stunde Startverschiebung wieder in den Hafen geschickt wurden.

Das abschließende Medal Race durfte ich aufgrund meiner guten Platzierungen vom Vortag im roten Leibchen des Drittplatzierten segeln. Die Punkte hinter mir waren allerdings sehr eng, weshalb es nochmal galt ein möglichst gutes Rennen zu segeln. Dies gelang jedoch nur bedingt und ich verpasste als vierter knapp das Treppchen.

Letztendlich eine tolle Regatta, insbesondere da ich bis Anfang 2019 mit einer Verletzung kämpfen musste und bis Juni das Segeln wegen meines Abiturs hintenanstand.

U21 Weltmeisterschaft im Laser – Ein schönes Saisonende in Split

Vom 26.10.19 bis 02.11.19 wurde die U21 Weltmeisterschaft im Laser und Laser Radial in Split (Kroatien) ausgetragen. Im Feld der Laser starteten 144 Segler aus den verschiedenen Nationen. Das Feld Laser Radial war mit 68 Seglerinnen besetzt.

Vor der Regatta war ich bereits zu einer separaten Trainingsmaßnahme mit meinem Trainer Alexander Goltz vom DSV in Split, um das Revier und die Windverhältnisse kennenzulernen. Während dieser Trainingsmaßnahme zeigte sich bereits, dass die Windverhältnisse während der Regatta schwierig sein würden, jedoch konnten wir uns nachmittags immer auf eine schwache Thermik verlassen.

Diese Thermik ließ uns aber während der Regatta häufig im Stich, sodass wir die ersten Regattatage mit Warten verbrachten. Somit schafften wir an den ersten fünf Tagen trotz früher Startzeiten statt der geplanten zehn Rennen nur zwei, die bei ablandigen Winden in grenzwertigen Bedingungen ausgesegelt wurden. Dank guter Starts konnte ich diese ersten Wettfahrten mit den Plätzen drei und elf in meinem Fleet belegen.

Am letzten Wettfahrttag schlug die Wetterlage um und uns erwarteten 15 Knoten mit einer kabbeligen Welle. Bei diesen Bedingungen konnten wir die geplanten drei Wettfahrten schaffen und damit eine gültige Meisterschaft zustande bringen. In diesen Wettfahrten belegte ich die Plätze 19, 8 und 33. Der letzte Lauf wurde mein Streicher. Entsprechend der wenigen Wettfahrten, die wir austrugen, waren die Punkte am Ende denkbar knapp. So verpasste ich als 12. die Top 10 um nur fünf Punkte.

Nichtsdestotrotz ein Ergebnis mit dem ich sehr zufrieden bin, weil ich im letzten Jahr aufgrund einer längeren Verletzungspause nicht trainieren konnte und auch diese Saison nur schwer ins Laufen kam.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich für die Unterstützung vom DUYC bedanken. Auch wenn mein Weg mich vor zwei Jahren nach Kiel geführt hat, so bleibe ich dennoch ein Duisburger Segler.

Viele Grüße aus Kiel

Euer Greg

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