SPD: Entspannung der Situation durch Regelbeachtung an Sechs-Seen-Platte

Ein Bericht von   SPD: Entspannung der Situation durch Regelbeachtung an Sechs-Seen-Platte 1  vom 04. August 2021

Duisburg. Die Initiative „Rettet-die-Sechs-Seen-Platte“ fordert im Zusammenhang mit ihrer letzten durchgeführten Demonstration, u. a. die Aufhebung des Badeverbots am Masurensee. „Der Argumentation der Initiative und Ihres Sprechers, Herrn Thome, kann ich überhaupt nicht folgen“, so der Vorsitzende der SPD-Fraktion, in der Bezirksvertretung Süd, Stephan Baumgarten. Die erwähnten Gefahren für Schwimmer gingen, so Baumgarten, nicht von der Wassertiefe oder einer Strömung im See aus, sondern diese ergeben sich aus der gemeinsamen Nutzung von Interessenten verschiedenster Sportarten.

Schwimmer werden von den Seglern, die teilweise seit Jahrzehnten am Masurensee, in Vereinen organisiert und ansässig sind, kaum wahrgenommen. Unfälle sind daher bei steigender Anzahl von Wassersportlern vorprogrammiert. „Laien, die sich mit neuen Sportgeräten auf dem Wasser tummeln“, merkt Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske (SPD) an, „lassen, teils aus Unwissenheit, teils aus Gleichgültigkeit ein Mindestmaß an solidarischem Verhalten vermissen. Auch aus diesem leider zunehmend rücksichtslosen Verhalten ergeben sich Gefahren“.

Für alle Sportarten sind mittlerweile Vereine an der Sechs-Seen-Platte ansässig, die sich in solidarischem Einklang, die begrenzte Wasserfläche teilen. Auch für Badende und die Schwimmer steht ein ausreichendes und vor allem sicheres Angebot im abgetrennten Bereich des Schwimmbades am Wolfssee zur Verfügung.

„Die Freiheit des einzelnen endet immer dort, wo die Freiheit des Nächsten tangiert wird“, so Baumgarten. Er fordert daher alle Sport- und Freizeitbegeisterten zu einem rücksichtsvollen und solidarischen Verhalten auf. Sollte dies nicht berücksichtigt werden, hat er für das konsequente Einschreiten der Ordnungskräfte, beim Überschreiten der rechtlichen Vorgaben, beispielsweise des Badeverbots, Verständnis.

„Es geht bei dem geltenden Badeverbot an der Masurenallee nicht darum, Erholungssuchende zu gängeln, sondern dafür Sorge zu tragen, dass niemand in diesem Bereich der Seen gefährdet wird. Wer, wie die Initiative etwas anderes fordert, dem ist offensichtlich die Sicherheit von Menschen egal“, ergänzt Dieter Lieske, Ratsherr für Wedau und Bissingheim.

Zur Forderung der Initiative auf Bürgerbeteiligung u. a. bei der Gestaltung des Uferbereichs am Masurensee erläutert Beate Lieske: „Die vorgeschriebene Bürgerbeteiligung hat bereits in umfangreichem Maße stattgefunden – über 800 Anträge aus der Bürgerschaft sind für das gesamte Neubaugebiet eingegangen, bearbeitet, beantwortet und werden, wo möglich und umsetzbar, berücksichtigt.

Die Neugestaltung des Uferbereich wird nicht nur optisch eine Verbesserung darstellen, sondern bei konsequenter Beachtung der bestehenden Regeln auch zu einer Entspannung der derzeitigen Situation führen. Da sind sich die SPD-Politiker einig.

© Bild und Text – Christian Voigt – Lokalklick

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