|

DUYC · Der Club

Regattasegeln
Berichte
Termine
Ergebnisse
Wir über uns

Fahrtensegeln

Jugendsegeln

Bootsklassen

Ausbildung

Service

Kontakt

|
|
Die Regattasegler im DUYC berichten
45. Internationale Kuhschellenregatta des Segelclubs Alpsee Immenstadt Am 3./4. Juli starteten Jupp Kampschulte/Jörg Kamphausen für den Duisburger Yacht Club (DUYC) als die „Nordlichter“ des Teilnehmerfeldes der "Kuhschelle". "Südlichter" im Feld waren unsere italienischen FD-Freunde, allen voran unser beliebter Präsident Dr. Alberto Barenghi, der uns allerdings auch die traurige Nachricht überbrachte, das Clé Jeltes aus Loosdrecht am Samstag in hohem Alter verstarb.
Clé, den ich viele Jahre als hilfreichen Segelfreund zu schätzen wusste, gehörte mit Conrad Gülcher und Uus van Essen zu den Protagonisten des FD. Er diente während der Olympiaden von 1960 bis 1992 der Klasse als Chief Measurer, der sich nicht scheute, auch von späteren Olympiasiegern Korrekturen am Boot einzufordern, die während der Olympiade Nachtarbeit erforderten. Ihm verdanken wir viele Denkanstöße, die dazu beitrugen, dass der FD bis heute die Technologie des Jollensegelns dominiert.

Neben den vielen Fachgesprächen dank unserer "Hightech-Rennziegen" an Land, nach dem Motto "An Land Freunde, auf dem Wasser Feinde", brachte der erste Tag schwierige Windverhältnisse für die Wettfahrtleitung und die 34 teilnehmenden Crews. Nordostwind wehte quer über den maximal 1 Kilometer breiten Großen Alpsee mit 1 bis 2 Beaufort.
Wettfahrtleiter Ali Seltmann, der unter anderem schon gekonnt eine Internationale Deutsche Meisterschaft leitete, legte trotzdem einen passablen Kurs aus, auch wenn jede Crew versuchen musste, die Windstreifen zu finden, die sie am schnellsten zu den Bahnmarken brachten. Anders ging es in der dritten und vierten Wettfahrt her, hier wehte ein strammer Westwind mit zeitweise 5 Beaufort aus Westen in Längsrichtung über den See. Gefordert waren dann vor allem die schnelle Handhabung des Bootes und die Kondition der Segler.
Als junge Mannschaft, die jetzt in der zweiten Saison gemeinsam FD segelt konnten Jörg und ich uns gut im großen Feld behaupten. Das sah in der vergangenen Saison noch anders aus. Jörg hatte ich gerade auf einem Kielboot im Rahmen der allgemein zugänglichen Segellehrgänge des Duisburger Yacht Clubs, die der Deutsche Seglerverband bereits wegen des vorbildlichen Standards auszeichnete, auf die praktische Prüfung für den amtlichen Sportbootführerschein ausgebildet. Seine vorlaute Bemerkung, Segeln sei nicht sehr sportlich, konterte ich mit der Bemerkung, dann wollen wir einmal FD segeln. Das kann dann auch so aussehen.

Hubert Waibel/Bene Wiedemann auf FD GER 161 "Oma Helga" während der diesjährigen "Kuhschelle"
Zunächst galt aber der Ausspruch unseres alten FD-Freundes Uli Schäfers, der aus alter Erfahrung sagte: "Im FD lernt man Segeln von hinten." Obwohl ich bereits 70. der Weltrangliste und Vierter einer Internationalen Polnischen Meisterschaft war, gilt das auch für uns trotzdem junge Mannschaft. Der FD fordert extrem das Zusammenspiel beider Mannschaftsmitglieder.
Dazu muss man schon zwei Jahre miteinander sportlich gesegelt haben. In der zweiten gemeinsamen Saison wird dann der Vorschoter in die Geheimnisse des "department of dirty tricks" eingeführt. Das vermittelt gründliche Kenntnisse der Taktik und der Aerodynamik des Segels.
Allerdings ermöglicht der FD aufgrund seiner Länge (6,05 m) und Breite (1,79 m) mit 38,6 qm Segelfläche, wenn gleichzeitig Genua, Großsegel und Spinnaker gefahren werden, bei den am Abend auf der Sechs-Seen-Platte üblicherweise vorherrschenden leichten Winden auch ein entspanntes Segeln. Das pflegen wir auch mit viel Freude und genießen unsere schöne Clubanlage.
Hier gilt unser Dank dem Vorstand, der sich wieder einmal vorbildlich während der "Duisburger Segeltage" für unseren Sport einsetzte, der mit dem Angebot einer Vielzahl von Bootsklassen für alle Segeln nach "ihren Vorstellungen" ermöglicht.
Jörg und ich freuten uns am Großen Alpsee im Allgäu über unsere weiteren Fortschritte, wenn wir auch im Feld endeten, 30. Platz, in den Wettfahrten endeten wir auf den Plätzen 25, 28 und 28, aber nicht mehr als Letzte und ohne Kenterung in bisher drei Wettfahrtserien in diesem Jahr.
Ich persönlich freute mich über die hervorragende Arbeit der Orthopädischen Fachklinik in Kaiserswerth, die es mir bereits nach vier Monaten und dank eines harten Konditionstrainings ermöglichte, mit neuem Kniegelenk, das aufgrund von Knieverletzungen beim Judo und alpinen Skifahren fällig war, auch in einer Wettfahrt mit 5 Beaufort wieder sportlich mithalten zu können. Ein Orthopäde, der in der Endwertung hinter uns lag, meinte, ich hätte dadurch die Fachliteratur widerlegt, die nur weiche Sportarten zulässt. Dazu fühle ich mich noch zu jung.... Das soll auch im nächsten Jahr so bleiben, wenn es Ende September ein zweites neues Gelenk gibt.
Bei der Siegerehrung erhielt wie jedes Jahr jeder Teilnehmer eine Allgäuer Kuhschelle, deren Läuten sich wie beim Bolero von Ravel zum Fortissimo steigerte, als die Spitzenmannschaften ihre Preise empfingen.

Hans-Peter Schwarz/Roland Kirst (vielfache Vizeweltmeister) siegen - Philipp Buhl/Rüder von Maxen (2009 Jugendeuropameister der Laserklasse) auf Platz 2 - Dritter Helmut Löther/Michael Klawitter (vielfache Deutsche Meister und Internationale Italienische Meister) 10.07.10/Franz Josef Kampschulte
» Weitere Meldungen
Weitere Regatta-Ergebnisse
» www.seglerinfo.de
» Ansprechpartner für Regattasegler
|
|
 |

Termine...
im Verein:
13. - 19. September 2010
Gastronomietipp: Fischwoche
[mehr]
für Regattasegler:
11./12. September 2010
FJ - Cup 2010
und Stadtmeisterschaft 2010 der Stadt Duisburg
[mehr]
für Fahrtensegler:
Fr. 10. Sep. 2010
Gemeinsames (Fahrten-) Segeln auf dem Wolfsee
[mehr]
im Ausbildungswesen:
Lehrgänge für die
Sportbootführerscheine Binnen, See und SKS, Sprechfunkzeugnisse UBI und SRC
[mehr]

Unsere Linkempfehlung:



Segler-Verband NRW




DSV + ISAF












|