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Die Regattasegler im DUYC berichten
Möhne Cup der FJ 2009 – eine besondere Regatta Am 29/30.08.2009 fand der jährlich Möhne Cup im Yachtclub Westfalia Arnsberg statt. Das Starterfeld war mit insgesamt 19 Booten gut bestückt und die Konkurrenz dementsprechend groß. Aus dem Duisburger Yacht-Club gingen Daniel Krause mit Vorschoter Mathias Riffeler (SCV), Erwin Salwik mit Vorschoter Björn Zech und Moritz Langschädel mit Vorschoterin Saskia Böttcher an den Start.
Der erste Start war am Samstag für 14 Uhr festgelegt und der vorgegebene Kurs sollte in einem Dreieck, Schleife, Dreieck gesegelt werden. Der Wind war an diesem Tag sehr böig und erreichte gute 4-5 Beaufort, Tendenz steigend. Nachdem der Lauf ohne Probleme gestartet wurde, kenterten schon auf der Kreuz ein paar Flying Junior, die dann sehr große Mühe hatten das Boot wieder aufzurichten. Da meine Vorschoterin Saskia Böttcher und ich noch keine große Übung mit Starkwindregatten hatten, segelten wir behutsam wie ein besseres Training den Lauf ohne Kenterung und mit ersten Spinnaker-Erfahrungen bei zunehmendem Wind zu Ende und ersegelten einen achten Platz. Daniel Krause und Mathias Riffeler wurden zweiter und Erwin Salwik und Björn Zech ersegelten ihren besten 13. Platz. In dem Lauf kenterten einige Boote, fünf Flying Juniors kamen nicht in das Ziel und zwei davon konnten erst nach einer Stunde aus dem Wasser gerettet werden. Bei diesen Windverhältnissen entschloss sich die Wettfahrtleitung, keine weiteren Läufe zu starten.
Am Sonntag startete bei 3-4 Beaufort der erste Lauf um 11 Uhr, wobei der Start einige Unstimmigkeiten zwischen Bernd Hater und mir aufbrachte, wodurch ich einen geforderten Kringel drehte und mich weiter auf die wesentlichen Sachen konzentrierte. Die Teams Krause/Riffeler wurden vierter, Salwik/Zech vierzehnter und Langschädel/Böttcher segelten ihren schlechtesten neunten Platz. In der ersten Gelegenheit nach Zieleinlauf informierte mich Bernd Hater, dass er gegen mich protestieren wird.
Die dritte Wettfahrt brachte keine besonderen Veränderungen, Daniel Krause und Mathias Riffeler setzen sich an die Spitze auf Platz eins, Salwik/Zech wurden vierzehnter und Langschädel/Böttcher siebter.
In der vierten und letzten Wettfahrt nahm der Wind etwas ab und Krause/Riffeler wurden dritter, Salwik/Zech sechzehnter und Langschädel/Böttcher segelten ihren besten sechsten Platz.
Im Endresultat wurden Daniel Krause und Mathias Riffeler zweiter, Erwin Salwik und Björn Zech vierzehnter. Wir landeten hinter den erfahrenen Seglern als erstes jüngeres Team auf Platz neun und waren damit sehr zufrieden.
Nach der erfolgreichen Erfahrung mit einem Starkwindlauf sollte ich nun auch meine erste Erfahrung mit Protestverhandlungen sammeln. Angeschlagen war ein Protest: Hater GER341 gegen Rossbacher GER 372. Sehr verwundert, aber auf Drängen von Bernd betrat ich mit Saskia den Protestraum. Die Schiedsrichter stellten sich vor und nannten den Protest GER 341 gegen GER 372. Ich machte keine Einwände, und die Verhandlung begann. Nach zehn Minuten Besprechungszeit der Schiedsrichter wurden wir wieder in den Protestraum gebeten und es wurde verkündet, dass dem Protest GER 341 gegen GER 372 stattgegeben wird. Ich wunderte mich, dass in diesem Raum nicht einmal meine Segelnummer oder mein Name genannt wurde, und verließ nach einer Erläuterung der Entscheidung mit meiner Vorschoterin Saskia den Protestraum.
Erstaunt bin ich, dass auf der Ergebnisliste bei GER 385 Langschädel in der WF 2 ein dsq steht, weil kein gültiger Protest gegen mich gestellt wurde. Fragt sich für mich, wem von den Schiedsrichtern erst später der Formfehler aufgefallen ist, und warum einfach Segelnummern und Namen in geschlossenen Protesten korrigiert werden können?
04.10.09/Moritz Langschädel
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